Märkischer Kreis (pmk). Der Fachdienst Gesundheitsschutz und Umweltmedizin des Märkischen Kreises erinnert an die Impfung gegen die saisonale Influenza. In der Influenza-Saison 2010 / 2011 wurde bei 85 Menschen aus dem Märkischen Kreis ein Influenza-Virus nachgewiesen.
Da die Influenza-Saison in Deutschland in der Regel erst im Verlauf des Januars beginnt, besteht für ungeimpfte Menschen noch die Möglichkeit, sich jetzt impfen zu lassen. In der Regel ist der Impfschutz zwar erst nach etwa 14 Tagen vollständig gegeben, dennoch ist die Impfung auch jetzt noch sinnvoll.
Das A-(H1N1)v-2009-Virus (Schweinegrippevirus), das die Influenzapandemie 2009/2010 verursacht hat, zirkuliert weltweit, wie erwartet, als ein Erreger der saisonalen Influenza. Der aktuelle Impfstoff wurde daher so entwickelt, dass er neben dem Schutz vor anderen Influenza A- und B- Viren auch Schutz vor dem A-(H1N1)v-2009-Virus bietet.
Die ständige Impfkommission (STIKO) beim Robert-Koch-Institut empfiehlt die Influenza-Impfung für Risikogruppen, d.h. für Schwangere, Menschen mit chronischen Erkrank-ungen, Menschen über 60 Jahren und Menschen, die beruflich besonders ansteckungs-gefährdet sind und dadurch für ihre Umgebung ein erhöhtes Übertragungsrisiko mit sich bringen, z. B. Menschen in Pflegeberufen oder mit vielen Publikumskontakten. In Nordrhein-Westfalen ist die Influenza-Impfung für die Bevölkerung allgemein empfohlen.
Die Impfung gegen die saisonale Influenza ist in der Regel gut verträglich, bei Hühnerei-weißallergien sollten die impfende Ärztin bzw. der impfende Arzt vorher informiert werden.
Die Kosten der Impfung werden in der Regel von den Krankenkassen getragen.
Die Virusgrippeerreger werden beim Husten und Niesen durch eine Tröpfcheninfektion und über die Hände von Mensch zu Mensch übertragen. Aus diesem Grund kann das Ansteckungsrisiko durch die Einhaltung einfacher grundlegender Hygienemaßnahmen reduziert werden: Beim Husten und Niesen grundsätzlich, aber besonders bei einem bestehenden Infekt, Mund und Nase mit einem Tuch abdecken bzw. in die Ellenbeuge husten oder niesen, dabei immer den Kopf vom Gesprächspartner abwenden. Papier-taschentücher benutzen und diese nach einmaliger Benutzung entsorgen. Auf peinliche Händehygiene achten – lieber einmal mehr die Hände waschen. Zur Begrüßung Hände-schütteln, Umarmungen und Begrüßungsküsse vermeiden.
Die typische Symptomatik einer Influenzavirus-Infektion ist gekennzeichnet durch einen plötzlichen Erkrankungsbeginn mit Fieber, trockenem Reizhusten sowie Muskel- und / oder Kopfschmerzen. Als weitere Symptome können allgemeine Schwäche, Schweiß-ausbrüche und Halsschmerzen auftreten. Die Krankheitsdauer liegt in der Regel bei 5 – 7 Tagen, kann jedoch insbesondere im Zusammenhang mit dem Auftreten von Komplikationen deutlich länger sein. Im schlimmsten Fall können die Komplikationen einer Influenzaerkrankung zum Tode führen.
Quelle: Pressestelle Märkischer Kreis
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Welcher Redakteur hat diesen Beitrag veröffentlicht? Veröffentlicht von: Redaktion
am 5. Jan 2012 und wurde einsortiert unter:
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