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Das Studium finanzieren

Nach dem Abitur stehen die Schulabgänger vor der Wahl: Studieren oder eine Ausbildung beginnen? In der heutigen Zeit fällt die Wahl unter Umständen nicht leicht. Einen Ausbildungsplatz zu bekommen, der eventuell anschließend in eine feste Arbeitsstelle münden kann, ist heute schon fast eine Seltenheit, die viele Vorteile hat. Besonders wenn von den Eltern keine finanzielle Unterstützung erwartet werden kann, wird eventuell die Ausbildung dem Studium vorgezogen. Allerdings gibt es einige Möglichkeiten, wie das Studium finanziert werden kann.

Bafög als staatliche Unterstützung

mk-nachrichten-cosmiqImmer noch sehr wichtig ist für viele Studenten Bafög. Zwar muss das Geld nach dem Studium zurückgezahlt werden, dennoch ermöglicht es vielen jungen Menschen, ihren Traum zu verwirklichen. Damit das Geld rechtzeitig auf dem Konto ist, ist es wichtig, den Antrag möglichst früh zu stellen. Eventuell müssen noch Nachweise über die finanzielle Situation organisiert werden, was durchaus einige Zeit in Anspruch nehmen kann.

 

Bild: rido/clipdealer.de

 

Wer erst spät der Antrag ausfüllt und einreicht, wird erst ab dem Zeitpunkt der Antragstellung die Beiträge erhalten; der Zeitpunkt des Studienbeginns spielt hierbei keine Rolle.
Wird kein Bafög bewilligt oder steht nur ein geringer Betrag zur Verfügung, können sich die Studenten überlegen, einen Studienkredit aufzunehmen. Dies ist beispielsweise auch dann sinnvoll, wenn neben dem Studium nicht ausreichend Zeit für einen Nebenjob bleibt, um sich das Geld für Lebensmittel oder die teuren Fachbücher verdienen. Ein bekannter Anbieter von solchen Krediten ist die KfW-Bank, aber auch andere Banken bieten diese Form an. Es kann sich durchaus lohnen, bei der Hausbank nachzufragen. Der Vorteil bei Studienkrediten ist, dass keine Sicherheiten notwendig sind; da die Beträge zur Sicherung des Lebensunterhaltes benötigt werden, findet eine monatliche Überweisung statt.

Chance für ein Stipendium nutzen

„Ein Stipendium bekomme ich sowieso nicht“, denken sich viele Studenten und bewerben sich nicht. Doch das kann ein großer Fehler sein. Besonders weil dieser Gedanke in vielen Köpfen vorherrscht, ist die Anzahl der Bewerbungen gelegentlich relativ gering, sodass die Chancen steigen. Der Aufwand, der mit dem Ausfüllen des Antrags verbunden ist, sollte nicht abschrecken. Dies ist eine Hürde, die wie ein natürliches Aussiebverfahren wirkt – der erste Schritt zum Stipendium ist bereits genommen, wenn die Unterlagen eingereicht wurden.

Günstigen Wohnraum suchen

Neben dem Geld, das von außen reinkommt, ist ein wichtiger Posten die Miete. Günstiges Wohnen ist beispielsweise in einem Studentenwohnheim möglich, allerdings sind hier die Plätze begrenzt. Eine Wohngemeinschaft ist eine weitere Möglichkeit, um Geld zu sparen. Wer viel Ruhe benötigt, weil dies beim Studium hilfreich ist und in den eigenen vier Wänden wohnen möchte, findet etwas außerhalb der Universitätsstadt auf dem Land oft günstige Angebote für kleine Single-Wohnungen. Allerdings sollte die Bus- oder Zugverbindung in diesem Fall gut sein, damit das gesparte Geld nicht in ein Auto investiert werden muss.

Kategorie:   Bildung und Beruf